Mi. 05.04. Boneflower + Neska Lagun + Nessel

Am 05.04. gibt es endlich wieder ein Screamo-Konzert im Mittwochskafe! Mit dabei sind:

Boneflower (Screamo/Post-Hardcore, Madrid)

»Influenced by a wide spectrum of post-hardcore and post-rock music, Boneflower were born in Madrid, Spain, 2015. (…) Since their formation, the band has adopted a hard-working DIY philosophy and toured heavily across Spain and Europe«

Nach unzähligen Touren durch (West-)Europa ist die spanische Screamo-Institution nun auch endlich einmal in München zu Besuch.

Neska Lagun (Screamo/Post-Hardcore, Berlin)

»Was Neska Lagun auf Fluchtpunkt liefern, ist intelligenter Screamo, der die unausweichliche Vergänglichkeit des Lebens in all ihrer schmerzhaften Eleganz beleuchtet. Die Songs sind tiefsinnig und mit Charakter. Kein Song gleicht dem anderen, auch wenn die Handschrift von Neska Lagun immer erkennbar ist.«

Zuletzt 2019 im Kafe gespielt, diesmal mit neuen Songs im Gepäck – wir sind gespannt.

Nessel (Black Metal/Shoegaze, Stuttgart)

»NESSEL is a five-piece from Stuttgart, Germany. Combining elements of black metal, shoegaze and screamo culminating in an eclectic outburst of post-gaze-everything. Their debut LP ›Gestalt‹ was released in summer 2022 by I.Corrupt.Records (DE), Through Love Records (DE), Fireflies Fall (FR) and Clever Eagle Records (US).«

Im Dezember ihre erste Show bei uns gespielt & direkt für gut befunden.

Offen ab 20:00, das Konzert startet um 21:00 Uhr. Kommt gerne getestet.

Mi. 15.03. Brettspielabend

Das Mittwochskafe präsentiert….!

Die großen Brettspiel Klassiker der vergangenen Jahrzehnte – gut gereift im Marat Spiele-Keller.

Besonders freuen wir uns aber wenn ihr eure aktuellen Lieblingsspiele mitbringt – egal ob kooperativ, kompetetiv, legacy, social deduction oder einfach 5 Würfel und nen Becher – schnappt euch nen Tisch, die Menschen um euch rum und los gehts.

Kerzenlicht, kühle Drinks und veganes Essen dürfen natürlich auch bei diesem Mittwochs – Highlight nicht fehlen.

Offen ab 20 Uhr, kommt gerne getestet.

Mi. 08.03. after demo Kafe

Nach einem hoffentlich kämpferischen und erfolgreichen 8. März lädt das Mittwochskafe dazu ein den Tag ausklingen zu lassen. Dem Datum angemessen legt DJane Cats against cops wütende Riot Grrrl Musik auf, dazu gibt es wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke.
Offen ist ab 20Uhr, kommt gerne getestet.

Mi. 22.02. Infoveranstaltung und Gespräch mit einer Genossin vom Anarchist Black Cross Kyiv

In der Ukraine ist ein heftiger, das ganze Land betreffender Krieg ausgebrochen, der durch die imperialistischen Ambitionen Russlands verursacht wurde. In einer Situation, in der zwei moderne, technisch hochgerüstete Armeen in einem Ausmaß gegeneinander kämpfen, wie man es seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat, gibt es keine einfachen Lösungen für anarchistische, linke und antifaschistische Aktivist*innen. In Anbetracht des Leids, das die russische imperialistische Aggression über die Ukraine gebracht hat, haben antiautoritäre Aktivist*innen beschlossen, sich dem militärischen Kampf anzuschließen, auch wenn das bedeutet, mit dem Staat zusammenzuarbeiten.

Wir möchten euch gerne über diesen Kampf und die Situation in der Ukraine im Allgemeinen informieren.

Veranstaltung auf Englisch mit deutscher Flüsterübersetzung

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Info talk with a comrade from Anarchist Black Cross Kyiv

A full-scale war broke out in Ukraine, caused by imperialist ambitions of Russia. In the situation when two mechanized armies fight each other on the scale rarely seen for decades, there is no easy solutions for anarchist, left and antifascist activists. Considering all of the suffering which Russian imperialist aggression brought to Ukraine, antiauthoritarian activist decided to join the military struggle, even if it means cooperating with the state.

We would like to tell you about this struggle and the situation in Ukraine in general.

Talk in English with German wisper translation

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Offen ab 20:00 Uhr, kommt gerne getestet.

Mi. 15.02. The Violent Youth + Elvis de Sade

Nach längerer Zeit endlich mal wieder ein Konzert im Mittwochskafe! Es spielen:

The Violent Youth (new wave / synth-pop / post-punk, Minsk / Augsburg)

The Violent Youth is a duo that was founded in 2014, now based in Augsburg, Germany. As part of the Minsk Post-Punk family, its influences lie in synth-pop, post-punk and rock of the 80s – say Depeche Mode or New Order. Yet, The Violent Youth songs still have a very distinctive sound to them that make them unique.

Elvis de Sade (post-punk / wave / gothic, München)

Beeinflusst von den Eurodance-Hymnen der 90er, die mit der düster-existenzialistischen Grundhaltung des Dark Wave verbunden werden, stehen Elvis de Sade musikalisch für Exzess und Verfall – wie ihre Namensgeber: die Popkultur-Tragödie Elvis Presley und Marquis de Sade, der Philosoph des Schreckens, der Amoral, der Pervertierung der Dinge. Eine Collage aus Samples, Noise, technoiden Beats und verklärten Pop-Melodien eröffnet das melancholische Grundgefühl einer Gegenwart, die in ihrem Überfluss einzig Melancholie und Sehnsucht evoziert.

Offen ist ab 20 Uhr, Konzert startet gegen 21 Uhr. Kommt gerne getestet.

Mi. 01.02. Der große Konsolenabend

Das Mittwochskafe präsentiert: “Der große Konsolenabend“
Wir schleppen eine Ansammlung alter, älterer und halbwegs aktueller Konsolen nebst Beamer und Bildschirmen an. Wer ein eigenes Gerät beisteuern will, kann das gerne mitnehmen.
Offen ist ab 20 Uhr, kommt gerne getestet.

Mi. 25.01. Vortrag: Revolution in Kurdistan

Seit 40 Jahren leistet die kurdische Befreiungsbewegung in den vom türkischen, syrischen, irakischen und iranischen Staat besetzten Kurdistan Widerstand gegen die unterdrückerischen Nationalstaaten vor Ort und den globalen Imperialismus, der im Mittleren Osten seit Jahrhunderten Chaos und Krieg stiftet. Am 25.02. wollen wir über die aktuelle Lage in Kurdistan sprechen.
Während sich die Freiheitsbewegung also verschiedenen unterdrückerischen Staaten und der zweitgrößten NATO Armee widersetzt, zeigt sie umso mehr für Internationalist*innen weltweit in ihrem erfolgreichen Kampf eine gelebte Alternative zum kapitalistischen Staatensystem auf und leuchtet revolutionären und linke Bewegungen weltweit den Weg. Von Rojava bis nach Rojhilat und in den Iran organisiert sich die Bevölkerung unter dem Slogan der Frauenrevolution „Jin Jiyan Azadi“
Diesen Mittwoch wollen wir die Situation in Kurdistan genauer beleuchten und diskutieren, welche Perspektiven wir aus der internationalistischen Revolution ziehen können, und wie wir hier in Deutschland, dem Waffenbruder der Türkei, Position beziehen können.

Offen ist ab 20 Uhr, kommt gerne getestet.

Mi. 18.01. Broschürenvorstellung „Ich will alles, und du?“ Texte der Autonomia und der 77er-Bewegung

Ich will alles, und du?

Nicht mehr bloß alles wollen, sondern sich einfach alles nehmen. Die Revolution wird ein Fest sein oder sie wird nicht sein. Ein unversöhnlicher Angriff auf Staat, Kapital und Arbeit. Das war die autonomia.
Die weltweite Revolte 1968 sowie der heiße Herbst 1969 mitsamt seinen intensiven Auseinandersetzungen bedeuteten zwar einen vorläufigen Höhepunkt der sozialen Kämpfe in Italien, nicht jedoch deren Ende. Die subversiven Taktiken weiteten sich auch über die Fabriken hinaus aus.
Gleichzeitig traten in den 70er Jahren neue Bewegungen und soziale Figuren auf: der Feminismus die Homosexuellen, das jugendliche Proletariat. Überall entstanden in dieser Zeit Basiskomitees, autonome Kollektive, Jugendzirkeln, Besetzungen, freie Radios, Zeitschriften: Die autonomia. Keine Gruppe, keine Organisation – auch wenn sie einige dazu machen wollten – und auch keine kohärente politische Theorie, sondern ein diffuses politisches Spektrum.
Im Kontext der autonomia spielt die Kritik der Politik, auch jene der bestehenden außerparlamentarischen Gruppen eine zentrale Rolle: Gegen eine Vorstellung von Politik, die von außen an die Kämpfe herantritt und diesen einfach eine vorgegebene Strategie aufzwingen will. Der Politik wurde eine Trennung vom eigenen Leben vorgeworfen wurde, während die Kämpfe gleichzeitig im Ausgang von den eigenen Begehren geführt werden sollen.
Im Rahmen der autonomia – und darüber hinaus – breiten sich schließlich zahlreiche „autonome“ Lebensformen aus: Besetzungen, Selbst-Reduktion der Tickets, Rechnungen und Preise, politische Einkäufe. Der Versuch sich bereits jetzt – so weit es eben möglich ist – den vorhandenen gesellschaftlichen Reichtum anzueignen – den Kommunismus in den bestehenden Kämpfen ein Stück weit zu antizipieren. Wie es einer, der dabei war, formuliert: Sie haben uns dafür zahlen lassen, aber wir hatten eine großartige Zeit.
Im Rahmen der Veranstaltung soll die Broschüre „Ich will alles, und du?“ mit (erstmals) ins Deutsche übersetzten Texten, Aufrufen und Flugblättern der autonomia vorgestellt und diskutiert werden.

Offen ist ab 20:00 Uhr, kommt gerne getestet.