Mi. 12.06.: Portugal – die unmögliche Revolution? Buchvorstellung und Diskussion zum 50. Jahrestag der Nelkenrevolution

Als Militärs im April 1974 die Diktatur in Portugal absetzten, brach eine Welle von Kämpfen los, die auf weit mehr zielten als parlamentarische Demokratie: Betriebs-, Land- und Hausbesetzungen im großen Maßstab, Selbstverwaltung der Produktion, Rebellionen im Militär. Ein weitgehend vergessenes Kapitel der modernen Revolutionsgeschichte, das auch für aktuelle Strategiefragen viel Stoff bietet. Anke Fusek und Felix Kurz stellen das von ihnen übersetzte linksradikale Standardwerk Portugal – die unmögliche Revolution? von Phil Mailer vor (Edition Nautilus 2024).

Dazu wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr, Programm startet gegen 20:30 Uhr.

Mi. 05.06.: Hofkafe

Das Mittwochskafe erklärt den Sommer für eröffnet! Wir laden zum ersten Hofkafe des Jahres, mit Cocktailspecial, extra leckerem Essen und passender musikalischer Untermahlung. Kommt vorbei!
Offen ab 20 Uhr.
Bei schlechtem Wetter findet das ganze Spektakel drinnen statt.

Mi. 22.05.: Jukebox-Abend

Liebes Publikum, der Jukebox-Abend ist zurück. Er erstrahlt in neuem Glanz und passt sich der Zeit an. Wünscht euch einen Song. Wir haben fast alles da!

Dazu wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr.

Mi. 15.05.: Subkulturen der 80er – Eine dreiteilige Reihe über Jugend- und Musikkulturen in Westdeutschland – Teil III

An drei Terminen widmet sich das Mittwochskafe historischen Subkulturen. Anhand von Filmzeugnissen gehen wir der Frage nach was Subkulturen ausmacht, welche Inhalte und Styles zum tragen kamen und was das Ganze mit Emanzipation zu tun hat und was davon heute noch Gültigkeit hat – oder nicht.

Der dritte Teil von 89 Porträtiert die (Thrash-) Metalszene im Ruhrgebiet, es geht um Alkohol, Gastarbeitergeschichte und Musik.

Dazu wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr.

Mi. 01.05.: libertäres 1. Mai Fest

Unsere Freund*innen von der A-Tram verlegen ihr libertäres 1. Mai Fest zu uns ins Kafe, kommt vorbei!

„Zum Kampftag der Arbeiter*innen Klasse passierte ja in München neuerdings so Manches. Und so gab’s bei uns auch einige Komplikationen aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht schnell eine Lösung parat hätten! Und so findet unser 2. Libertäres 1.Mai Fest bei unseren guten Freund*innen im Kafe Marat statt! Nach dem kämpferischen Tagesprogramm könnt ihr zur einer leckeren veganen Bratkartoffelpfanne ab 17:30h in die Thalkirchner Straße 102 einkehren und euch beim @feministischenstreik und der @Faumuenchen mit Info Material versorgen, wenn ihr z.B Stress auf Arbeit habt. Kurz darauf geben sich dann im Kafe Leberzerroze, Draist und Rötten Shock die Ehre und lassen den Tag gebührend mit einem ordentlichen Punk Geballer ausklingen! Du hast auch Bock auf mehr Krach und Unordnung in der Stadt? Dann schau entweder bei dem nächsten Plenum von uns oder von unserem guten Nachbar*innen dem Kafe Marat vorbei!“

Offen schon ab 17:30, wie immer gibt es leckeres Essen und kalte Drinks.

Mi. 24.04.: Mobivortrag: Block Tesla – Disrupt Elon

Mobivortrag zu den Aktionstagen vom 8.-12. Mai in Berlin/Grünheide: Block Tesla – Disrupt Elon

In Grünheide bei Berlin sollen künftig 1 Million neue Teslas pro Jahr vom Band rollen und sich in die Blechlawine auf den Autobahnen einreihen. Durch drei weitere Ausbaustufen soll das Werk vor den Toren Berlins zur größten Autofabrik Europas werden. Das wollen wir verhindern. Mit seiner Marke ist es dem misogynen Twitter-Faschisten Elon Musk gelungen, das Elektroauto als „grüne“ Alternative zum Verbrennungsmotor zu etablieren. Dabei sind Elektroautos keine Lösung. Die Gewinnung von Lithium – dem Hauptrohstoff für Batterien in E-Autos – richtet in den Abbaugebieten unglaubliche Zerstörung an. Ganze Landstriche und Ökosystem werden verwüstet, weil das Wasser entweder zum Abbau verbraucht wird oder verschmutzt zurück ins Grundwasser gelangt. Auch lokal machen sich die Auswirkung der Produktion bemerkbar. Das wegen der Klimakrise ohnehin unter Trockenheit leidende Brandenburg, wird von Tesla weiter entwässert, um die Produktion sicherzustellen. Der mit schachbrettartigen Wirtschaftswegen durchzogenen Wald um das Werk muss Aufgrund der Trockenheit ohnehin schon ums Überleben kämpfen. Jetzt soll er abgeholzt werden, um einen riesigen Parkplatz für Autos und Baumaschinen für die Erweiterung zu schaffen.
Die antikapitalistische Plattform DISRUPT mobilisiert zu Aktionstagen gegen Tesla und Elon Musk vom 8.-12. Mai nach Berlin. Beim Mobivortrag am 24. April im Kafe Marat erfahrt ihr genauer, warum es sich lohnt im Mai gegen Tesla aktiv zu werden und was euch bei den Aktionstagen erwartet. Offen ab 20:00 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr.

Mi. 17.04.: Subkulturen der 80er – Eine dreiteilige Reihe über Jugend- und Musikkulturen in Westdeutschland – Teil II

An drei Terminen widmet sich das Mittwochskafe historischen Subkulturen. Anhand von Filmzeugnissen gehen wir der Frage nach was Subkulturen ausmacht, welche Inhalte und Styles zum tragen kamen und was das Ganze mit Emanzipation zu tun hat und was davon heute noch Gültigkeit hat – oder nicht.

Der zweite Zeil aus der Mitte des Jahrzehnts dreht sich um Waver und Neoromantics, politische Ernüchterung und Individualisierung haben Einzug gehalten.

Dazu wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr.

Mi. 10.04.: Offenes Transpimalen für den 13.4.

Am Mittwoch werden noch einmal Transpis gemalt und Material für die feministische Demo und die Proteste am 13.4. erstellt.

Da wollen nämlich radikale Abtreibungsgegner*innen erneut mit ihrem „Marsch fürs Leben“ durch München ziehen. Der Marsch ist eines der größten Events dieser Szene mit steigenden Teilnehmer*innenzahlen und ein relevanter Ort rechter Vernetzung. Dagegen regt sich Widerstand.

Farben, Stoffe, Schilder sind vorhanden, bringt gern eure Ideen mit.

Dazu gibt es Musik, Essen und kühle Drinks.

Basteln für den 13.4.

Am Samstag, den 6. April wird gemeinsam für die feministischen Proteste am 13. April gebastelt.

An diesem Tag planen christliche Fundamentalist*innen gemeinsam mit verschiedenen rechten Akteur*innen gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche auf die Straße zu gehen. Auch darüber hinaus geht es ihnen an diesem Tag darum ihre antifeministische und queerfeindliche Ideologie zu verbreiten. Dieser Marsch wird von Jahr zu Jahr größer – doch es regt sich auch immer mehr Widerstand und Menschen gehen für reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße. Mehr Infos gibt es hier: Pro Choice München

Es werden Transparente, Schilder und weiteres Material erstellt. Kommt vorbei!