Antifa-Café: Faschismustheorien und Antifaschismus (Morten Paul)

„Es liegt auf der Hand, dass wir diesen tückischen Feind umso eher überwinden, je klarer und schärfer wir sein Wesen und die Auswirkungen seines Wesens erkennen.“
Diese von Clara Zetkin 1923 formulierte Erwartung teilen linke Faschismustheorien bis heute. Daran anknüpfend stellt der Vortrag zentrale, oft sich widersprechende Ansätze zur Bestimmung des Faschismus vor und fragt, welche Konsequenzen sie jeweils für antifaschistische Praxis haben. Dabei wird sich zeigen, dass der Zusammenhang zwischen Verstehen und Verhindern weit weniger eindeutig ist, als es zunächst den Anschein hat. Abschließend soll deswegen gemeinsam diskutiert werden, wie unter den heutigen Bedingungen von Krise, autoritärem Neoliberalismus und extremrechten Wahlerfolgen heute ein produktives Verhältnis von Theorie und Praxis aussehen kann.
Essen und Bar ab 20 Uhr, der Vortrag beginnt um 20:30 Uhr.

