(english below)
Dieser Text stammt von dem Teil der QueerKafe-Orgagruppe, die zum Zeitpunkt des Vorfalls bereits aktiv waren und es immer noch sind.
Wir sind eine queere Gruppe im Kafe Marat, die monatlich Veranstaltungen organisiert.
Unsere Veranstaltung im November 2019 war ein Open-Stage-Abend. Dabei konnten Menschen auf der Bühne eigene Beiträge vortragen, wir hatten im Vorhinein um „Trigger-Warnungen“ gebeten. Im Verlauf des Abends wollten von Rassismus betroffene Menschen über einen kurz vorher in München stattgefundenen rassistischen, trans*feindlichen Angriff berichten. Direkt nachdem die Personen auf die Bühne kamen und begannen zu reden, wurden sie von der Moderation des QueerKafes unterbrochen, die forderte, „Trigger-Warnungen“ zu verwenden. Eine der Personen kritisierte dieses Verhalten, darauf wurde nicht eingegangen. Stattdessen kam es zu einer Diskussion mit den (überwiegend weißen) Anwesenden, in der weiterhin Rassismuserfahrungen nicht anerkannt und relativiert wurden. Wir, als Queerkafe-Orga, haben uns weder in dieser Diskussion solidarisch positioniert, noch uns im Nachgang antirassistisch verhalten.






