
Freitag:
We Will Fly (HC/Punk, Berlin)
Melodischer Hardcore aus Berlin im Kampf für das Gute.
Power (HC/Punk, Kiel)
…machen Hardcore und Punk und ihrem Namen alle Ehre.
Discure (Crust/HC, Wien)
Beisswütiger Crust/Hardcore/Punk aus Wien.
Irish Handcuffs (Poppunk, Regensb.)
Drei-Akkorde-Poppunk aus Regensburg.
Kachel (Oldschool HC)
Wirklich ganz, ganz reizender Oldschoolhardcore.
Samstag:
Youth Avoiders (Punk, Paris)
Aktuell wohl eine der besten französischen Punkbands. 80er lassen grüßen.
Kitt Wolkenflitzer (Punk,Oldenburg)
Punk im Stile von Kaput Krauts, Disco//Oslo oder frühen Turbostaat.
I Refuse (Punk, BaWü)
Melancholischer deutschsprachiger Hardcorepunk.
Franz Strosuk (Crustpunk, Graz)
Derber Crustpunk ohne Schnörkel aus Graz.
Salsa Shark (Poppunk, München)
Junggebliebener Pop-Punk, rising from the ashes of Grizzly Tours.
Ab 11 Uhr: Veganer Brunch, danach Workshops (z.B. Siebruck), Lesung usw.
Do. 17.07. ein Abend mit dem Alerta! Network München: Casa Pound – Mussolinis Erben
Casa Pound ist der Name eines im Römer Bahnhofsviertel gelegenen, von rechten Aktivist_innen besetzen Hauses und gleichzeitig eine seit zehn Jahren existierende rechtspopulistische Bewegung, die ihre Wurzeln im historischen Faschismus Mussolinis sieht und diesem einen modernen und ansprechenden Anstrich geben will.
Das besetzte Haus und seine Filialen in ganz Italien sind nicht nur Anlaufstelle der italienischen extremen Rechten und Infrastruktur einer europaweiten Vernetzung , sondern auch neofaschistisches Kulturzentrum. Im Haus finden sich Veranstaltungsräume, Proberäume für Bands, Druckereien, Trainingsräume, ein Pub und der Shop des eigenen Mode-Labels.
Dies spiegelt den Anspruch der Neofaschist_innen an ihre eigene Bewegung wider, die auf einen unpolitische Fassade und das Andocken an bereits bestehende jugendliche Subkulturen als niedrigschwelliges Angebot setzt. Es wird konsequent mit einen subkulturellen Anstrich abseits des negativen Images des gröllenden und saufenden Nazi-Hools sowie einer modernen faschistischen corporate identity gearbeitet. Die Neofaschisten von Casa Pound sind dafür bestens mit der Musikszene oder auch manchen Ultras; für uns besonders interessant; vernetzt. Ästhetik und Stil spielen eine große Rolle und sollen faschistische Symbolik populär machen.
Ein umfassendes und Gemeinschaftsgefühl stiftendes Freizeitangebot für Jugendliche, große Präsenz im Internet und auf der Straße, umfangreiche propagandistische Tätigkeit, eine sehr aktive und erfolgreiche Schüler- und Studentenorganisation, das Besetzen eigentlich linker Themen, tatkräftige Hilfe nach Naturkatastrophen und soziales Engagement bringen der Casa Pound durchaus Sympathien in der Bevölkerung. Dabei macht die Bewegung keinen Hehl aus ihrer faschistischen Einstellung und Politik. Auch wenn man sich öffentlich von dem rassistische Mörder Gianluca Casseri distanzierte, der im Dezember 2011 in Florenz zwei Menschen erschossen hat, hatte dieser seine ideologischen Wurzeln bei Casa Pound. Trotzdem ist Casa Pound in der italienischen Gesellschaft angekommen und versucht zumindest temporär und im kleinen den Staat zu ersetzen. Ihr Erfolg macht sie zum Vorbild für rechtsextreme Gruppen europaweit.
Heiko Koch hat für sein vor kurzem beim Unrast Verlag erschienenes Buch „Casa Pound Italia: Mussolinis Erben„ umfangreich recherchiert. Er war vor Ort und hat mit Aktivist_innen gesprochen, Antifa-Gruppen und Expert_innen getroffen, die Biografien der Protagonist_innen durchleuchtet und unzähliges Material gesichtet. Dabei hat er hinter die schicke Fassade der Casa Pound blicken können.
Wir freuen uns, dass er uns im Rahmen eines Vortrages an diesen Einblicken über eine nicht unerhebliche und bisher in Deutschland nicht sehr beachtete neofaschistische Bewegung teilhaben lässt und wollen Euch dazu herzlich einladen.
Freut Euch auf italienische Köstlichkeiten vom Fußball-Kulinariat, italienischen Ska, Kaffee, Vino und Getränke-Specials.
Doors open: 19:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Mi. 16.07. Autonomes Barbecue mit Zuckerwatte und Fassbier
Das letzte Mittwochskafe vor der Sommerpause. So wie wir in die Saison gestartet sind enden wir auch. Es gibt frisches Bier vom Fass und passend dazu Solizuckerwatte. Bei schönem Wetter verwöhnt Euch die Mittwochskafeküche außerdem mit einem reichhaltigem BBQ.
Mo. 14.07. Love Triangle + Fluffers
Taken By Surprise Records präsentiert:

Love Triangle (Punk, UK)
Catchy 77’Punk mit Powerpop-Einschlag. Four-on-the-Floor-Gedresche, mäandernde und ziellos wandernde Basslines und aufreizend melodischer Gesang und Gitarrensound.
Fluffers (Garage-Punk, Berlin)
Skandalpunkband aus Berlin. Mit Leuten von Modern Pets, Blank Pages, Diät, Adults…
Fr. 11.07. Kein Freitagskafe
Diesen Freitag bleibt das Kafe Marat leider geschlossen.
Di. 08.07. Autonomads + Braindead

Autonomads (Dub-Punk, Manchester)
Die Band aus der Squatter-Szene der nordenglischen Stadt Manchester schlägt musikalische Brücken zwischen Dub, Punk und Ska. Mal wütend, mal tanzbar, mal relaxt.
Braindead (Skacore, Hamburg)
Tourfreudiges Dreiergespann aus Hamburg. Braindead entfachen ein Feuerwerk aus Punk, Dub, Reggae und Ska.

Do. 10.07. Hip Hop Cafe Special
Hip Hop Cafe Special mit Densn & Luca, Nino el Dino, L-One, Denning Crime & Zip Zap.
Außerdem: Freestyle Session, Afterparty und 3-Gänge Menü

Sa. 05.07. Umsonstflohmarkt
Im Rahmen der Freiraumtage lädt der Infoladen im Innenhof des Kafe Marat zum Umsonstflohmarkt bei Kaffee und Limo. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, selbst einen Stand zu machen oder einfach nur zu stöbern. Zeitgleich finden übrigens auch die Hoflohmärkte im Schlachthof- und Dreimühlenviertel statt. Im Anschluß besteht die Möglichkeit zum Auftakt des Konvois in die nahegelegene Zenettistraße 12 zu gehen.
Fr. 04.07. Riot Brigade + Nakam
Riot Brigade (Hardcorepunk, BaWü)
Hardcore-Punk mit Ansage. Eine der allerletzten Shows. Antifa.Punk.Go!
Nakam (Hardcore, Tübingen)
Nakam heißt Rache. Brachialer Hardcore mit Leuten von Nihil Baxter, Hysterese und Derby Dolls.

Offen ab 20 Uhr
Do. 03.07. Antifa-Café auf Olga
Im Rahmen der Freiraum-Tage findet das Antifa-Café am Donnerstag, den 3. Juli ausnahmsweise nicht im Kafe Marat sondern auf Stattpark Olga statt. Als Gäste begrüßen wir diesmal Leute aus dem Solikollektiv für Josef.
Der Antifaschist sitzt seit den Protesten gegen den extrem rechten „Akademiker-Ball“ in Wien am 24. Januar in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung drohen ihm 5 Jahre Knast. Die gelinde gesagt, dürftige Beweislage und Aussagen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht deuten darauf hin, dass Josef aus politischen Gründen inhaftiert ist. An ihm soll offensichtlich ein Exempel statuiert werden. Neben Josef sitzen in Wien mittlerweile noch weiterere Antifas in Untersuchungshaft.
In dem Vortrag geht es neben Fragen der Solidaritätsarbeit um Hintergründe der aktuellen repressiven Kampagne gegen Antifas.
Außerdem erwarten euch wie immer Musik, gutes Essen und kühle Getränke.
20 Uhr Stattpark Olga, Aschauerstr. 34


