Am Montag den 15.3. feiert das neue monatliche Antirep-Kafe des AK Jugendrepression der Roten Hilfe die Eröffnungsparty.
„Die Rote Hilfe organisiert nach ihren Möglichkeiten die Solidarität für alle, unabhängig von Parteizugehörigkeit oder Weltanschauung, die in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund ihrer politischen Betätigung verfolgt werden. Politische Betätigung in diesem Sinne ist z.B. das Eintreten für die Ziele der ArbeiterInnenbewegung, der antifaschistische, anti-sexistische, antirassistische, demokratische oder gewerkschaftliche Kampf und der Kampf gegen die Kriegsgefahr.“
(aus §2 der Satzung der Roten Hilfe)
Wir, als Jugendarbeitskreis der Roten Hilfe München, sorgen in diesem Sinne durch Solidaritätsveranstaltungen und Spendenaufrufe für mediale und ggf. finanzielle Unterstützung von politischen Gefangenen und allen Personen, die von oben genannter Repression betroffen sind. Wir organisieren zudem Rechtshilfeveranstaltungen zum Umgang mit Repression, zur Datensicherheit, etc. Wir treffen uns jeden dritten Montag im Monat im Kafe Marat (Thalkirchnerstraße 104/II. München) zum AntiRep-Kafe. Viele Besucher erwünscht!
Krach
Freitagskafe präsentiert:
Scheisse Minelli (Thrashcore, Frankfurt/Aschaffenburg)
„Rotzig-hardcorepunkiger Thrash mit fetter Skateboardkante“
Kelevra (Ironmaidenpunk, München)
„…aber es ballert und das ist die Hauptsache.“
Humankapital (Hardcorepunk, Nürnberg)
„Bikepunkgedresche“
Spontan noch mit dabei: Brüllshit Propaganda (Grind, Nürnberg)
Zu futtern gibt’s diesmal Falafel.
Freitag, 12.3. Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104/II

5. März: Skapunk
Am Freitag den 5. März schmeißt das Mittwochskafe den Laden. Für Unterhaltung sorgen:
The Prosecution (Skacore aus Bayern)
stilsicher irgendwo zwischen Ska und Punkrock, zwischen Rocksteady und Rotz
The Real McCoy (Skapunk aus Bayern)
gut gelaunter Skapunk
+Überraschungsgäste
Raum 2: Von verspieltem Elektro zu Postrock mit Visuals und Longdrinks
Antifa-Café am 4. März
„Kameradschaft Süd“ und rechte Terrorpläne in München 2003
Spätestens im August 2010 endet die Haft des Neonazis Martin Wiese in der JVA Bayreuth. Wegen Rädelsführerschaft in einer terroristischen Vereinigung und Waffendelikten war er zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt worden. Mit Wiese sind dann wieder alle ehemaligen Mitglieder der neonazistischen „Kameradschaft Süd“ auf freiem Fuß. Ohnehin sind nur wenige Kameradschaftsmitglieder je angeklagt worden, der rechten Terrororganisation angehört zu haben.
Martin Wiese hat in der letzten Zeit mehrfach angeküdigt, nach derEntlassung wieder aktiv zu werden. Aus diesem „aktuellen Anlass“ wollen wir einen Blick zurück werfen auf die Münchner Neonaziszene zu Beginn dieses Jahrhunderts, z.B. auf Friedhelm Busses Vereine und Roland Wuttkes damalige Sammlungsprojekte. Die Aktivitäten der „Kameradschaft Süd“, ihre Beziehungen zu NPD und Burschenschaft Danubia, ihre Anti-Antifa-Arbeit, Waffen- und Sprengstoffbeschaffung und schließlich die Attentatspläne gegen die Grundsteinlegung für das jüdische Gemeindezentrum am St. Jakobsplatz stehen dann im Mittelpunkt des Referats. Wer waren die Kader und AktivistInnen? Was machen sie heute? Welche Kontinuitäten bestehen zu den heutigen Neonaziorganisationen in München und Bayern? Und welche Rolle spielte eigentlich der Verfassungsschutz?
Der Journalist Robert Andreasch hat über Jahre hinweg die Aktivitäten der „Kameradschaft Süd“ recherchiert und schon früh über Martin Wiese geschrieben. Nach der Aufdeckung der neonazistischen Attentatspläne im September 2003 beobachtete er in den Folgejahren die Prozesse und gab die antifaschistische Dokumentation „Sprengstoff in München“ über die terroristischen Aktivitäten Wieses mit heraus.
Donnerstag, 04.03.10 Beginn ca. 21 Uhr

Samstag: Sandcreek Massacre + Boredom
Agathe Meister shows presents:
Sandcreek Massacre (Crust, Zwolle/Niederlande)
Energiegeladener, explosiver Mix aus schnellem Hardore und epischem Crust, angetrieben vom wütenden Wechselgesang.
Boredom (Crust, Graz)
Druckvoller D-Beat Hardcore aus Graz.
27. Februar, Offen ab 20 Uhr
FreitagSKAfe am 26. Februar
Nach langer Abstinenz an den Plattentellern legt DJ Georg Gulag am Freitag den 26. wieder Hand an selbige. Geboten werden Ska vom feinsten und Getränkespecials.

Nächstes Queerkafe 25. Februar
Das nächste Queerkafe findet, wie immer am 4. Donnerstag, den 25. Februar statt. Diesmal erwartet euch die Vorstellung von „das Manifest des Arschlochs“. Los geht es um 20 Uhr. Der Vortrag beginnt um ca. 21 Uhr. Danach Party mit guter Musik, veganem Essen und billigen Getränken. Eintritt: frei!

Yummi! Kulinarisches Kafe am Freitag
Das Freitagskafe ruft wieder zum großen Fressen. Musikalisch untermaltes 3 Gänge Menue und im Anschluss Tanzbares vom Plattenteller.
Riots not Diets!
Samstag 13.2.: Soli-Party für a.i.d.a.
GUMMO und Jane Wayne and the Pink Popes spielen ein Soli-Konzert für die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München, DJs & Djanes von get rid und bandid@s verlängern anschließend die Party. Für 3,- Euro im Kafé Marat, Thalkirchnerstr. 104/2. Aufgang, ab 20 Uhr
Convergence Center gegen die Siko
Das Convergence Center im Kafe Marat versteht sich als offener Raum für alle, die sich vor, während und nach den Aktionen gegen die Siko austauschen, organisieren und ausruhen wollen. Es wird dort immer aktuelle Infos, Platz für Diskussionen, leckere Vokü, Internet, sowie die Vermittlung von Pennplätzen geben. Wir verweisen auch auf die Pennplatzbörse des Aktionsbündnisses.
Das CC soll ein Rückzugsraum sein, insbesondere auch für alle Leute, die festgenommen wurden und spät aus den Knast kommen. Bitte habt Verständnis dafür, dass wir während des CC im Kafe Marat keine Hunde wollen und dass es keine Party dort geben wird.
Wir wollen Euch nochmal darauf hinweisen, dass das Convergence Center in den letzten Jahren im Vorfeld der Siko immer wieder von den Bullen gestürmt wurde. Wir werden versuchen, es ihnen so schwer wie möglich zu machen, ins Kafe Marat reinzukommen. Trotzdem muss allen klar sein, dass das CC kein wirklich geschützter Raum ist. Im Falle einer Stürmung durch die Bullen werden wir kollektiv eine Lösung finden, wie wir darauf reagieren werden.
Wir freuen uns über alle, die sich bei der Orga des CC miteinbringen wollen. Meldet euch dazu einfach bald am Tresen im Marat.
Als Freiraum ist für das Kafe Marat selbstverständlich, dass alle bei uns willkommen sind außer Faschos, Sexist_innen, Rassist_innen und Antisemit_innen.
Im CC werden nach Möglichkeit Pennplätze vermittelt,
Das Programm:
Mittwoch, 4.2.:
Infoveranstaltung zum Celler Trialog im Mittwochskafe
Donnerstag, 5.2.:
Geschlossen.
Freitags, 6.2.:
Ab 17:00 offen, Essen gibts nach der Aktion am Marienplatz.
Kurzes Infoplenum um 21:30.
Samstag, 7.2.:
vrsl. ab 12:00 und während der Demo als Anlaufpunkt offen. Essen gibt nach der Demo, davor sehen wir uns im internationalistischen Block!
21:00 Plenum zur Nachbesprechung.
Weitere Infos über http://das Programm des Wochenendes findet ihr auf der Seite des Aktionsbündnisses, auf der Mobilisierungsseite zum Jugendblock und natürlich auf No-Nato.de.

