hauprojekt liebigstaße in berlin ist gefährdet

an alle freiraum unterstützerInnen!
es ist noch nicht an der zeit tschüß zu sagen!
wir alle kennen die derzeitige situation von sogenannten „rechts freien“ räumen in europa so steht auch unser hausprojekt vor der zerschlagung.
die Liebigstr. 34/Bar XB/Infoladen „Daneben“ ist ein 17 jahre altes hausprojekt in berlin, welches 1990 besetzt wurde und immer noch so autonom wie möglich ist. es gibt keine hierarchien und vor allem keine patriarchalen strukturen! es ist ein frauen-lesben-trans projekt und eines der letzten in ganz europa es ist international bekannt und wichtig für die feministische szene…
nun wurden die verträge ende oktober gekündigt. wir entschieden uns daraufhin der gesellschaft welche das gebäude verwaltet einen kompromiss vorzuschlagen, dieser beinhaltet, daß die derzeitigen bewohnerinnen in dem haus bleiben können und das die gesellschaft den vertrag soweit abändert, daß das haus nicht an den spekulanten Gijora Padovicz verkauft werden kann. dieser ist einer der größten spekulanten in friedrichshain und besitzt mehr als 200 häuser, er kauft bevorzugt heruntergekommene häuser und baut diese dann zu yuppieschuppen um. die gesllschaft factor welche das gebäude der liebigstraße 34 verwaltet schrieb zurück, daß sie das haus am 8 november besichtigen wolle und das die bewohnerinnen die appartments zurückgeben müßten also das sie das gebäude zu verlassen hätten.
wir brauchen eure hilfe
was könnt ihr tun
– verbreitet diese nachricht sagt es euren freunden so das diese uns acuh unterstützen können.
– schreibt an FACTOR frau andrea tragsdorf oder an die bezirksverwaltung von friedrichshain herrn schulz das sie einen kompromiss für das haus finden sollen
– schreibt leserbriefe und an euch bekannte pressekontakte das der verlust dieses feministischen und autonomen freirtaumes einen großen verlust für die berliner scene darstellen würde.
– organisiert soliparties denn wir haben große finanizielle probleme.
– fühlt euch frei das zu tun von dem ihr glaubt das es uns unterstützt
bitte leitet diese nachricht weiter zu euch bekannten adressen
mehr infos auf der webseite von daneben

flohmarkt im marat


am sonntag 23.12. gibt es im marat einen flohmarkt alle die etwas zu verschenken verkaufen oder was zum tauschen haben können vorbeikommen natürlich kann mensch auch so vorbeischaun zudem gibt es café und kuchen und am abend noch etwas elektro aus der konserve
start ab 15:00 uhr

Oi-Polloi im Interview

Die Band Oi-Polloi spielt am Mittwoch, den 19.12, im Marat auf, support sind Civil Victim – da haben wir uns gedacht, mal ein kleines Interview mit dem Sänger hier zu veröffentlichen, sozusagen zur Einstimmung. Das Interview stammt von kink-records.

OK, für diejenigen, die dich noch nicht kennen, stell dich doch einfach mal kurz vor.
Ich bin der Oi Polloi Sänger – obwohl ich eigentlich nicht singen kann – ist Punkrock nicht geil?! Man darf Sänger werden ohne singen können zu müssen – coole Sache!

Das Nähkästchen der Karawane

Ein Abend mit KarawaneaktivistInnen, die über die Karawane reden.
Mittwoch, 12. Dezember 2007, ab 20.00 Uhr
Mittwochskafe im Kafe Marat
Thalkirchnerstr. 104/II

Die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge, MigrantInnen und Migranten gibt es seit 1998 in München. Viele kennen uns von den Demos und Aktionen, die wir veranstalten. Dass unsere Praxis und Politik jedoch weit umfassender ist, ist vielleicht nicht allen bekannt. Deswegen laden wir alle Interessierten ein, am Mittwoch im Marat zu hören, was wir noch so alles machen, warum wir der Meinung sind, dass unsere Politik eine radikale Perspektive gegen den Nationalstaat darstellt, in welchen Bereichen wir aktiv sind und warum für uns das Soziale neben dem Politischen unerlässlich ist.
Essen, Trinken und Musik ist eh klar.

abschiebungen in den irak STOPPEN


am samstag den 08.12. findet in münchen eine großdemonstration gegen die abschiebungen in den irak statt
wir fordern
– einen sofortigen abschiebestopp der irakerinnen und iraker
– ein aufenthaltsrecht für irakische flüchtlinge
auftakt: 13.00 uhr: georg-freundorfer-platz (U 5 schwanthalerhöhe)
demonstration: 13.30 uhr
abschluss: 16.00 uhr odeonsplatz, bayerisches staatsministerium des inneren

fuck schengen tour 07


konzert gegen das schengen abkommen. anstatt bewegungsfreiheit für wenige privilegierte wollen wir das sich jeder mensch frei bewegen kann. deswegen weg mit schengen und weg mit allen grenzen freedom of movement is everybodys right
es spielen slowa we krwi anarcho punk aus polen und ein kein kompromiss (hardcore aus münchen)
für alle die wissen möchten warum das konzert ausgefallen ist

Den antifaschistischen und internationalistischen Selbstschuz organisieren

Wir dokumentieren einen Aufruf der Marxistischen Initiative:

Für kommenden Samstag, den 10. 11. 2007 rufen türkische Nationalisten und Faschisten zu einer Demonstration gegen den Kampf der Kurden und Kurdinnen für ihr Selbstbestimmungsrecht auf. Unter dem heuchlerischen Motto der türkisch-kurdischen Brüderlichkeit wollen sie zwischen 13h und 17h vom Marienplatz zum Odeonsplatz marschieren.
Unter genau dieser Parole wurden nach einer Demonstration in Berlin vor zwei Wochen die Treffpunkte von kurdischen und türkischen Linken angegriffen. Auch in anderen Städten kam es bereits zu gewalttätigen Übergriffen. Es steht nun zu befürchten, dass der nationalistische und faschistische Mob auch in München Linke aus Kurdistan und der Türkei angreifen wird.

Antifaschistischer Stadtrundgang am 9.11.

Am 9.11.07 findet auch dieses Jahr wieder ein antifaschistischer Stadtrundgang statt.
„69 Jahre nach der Reichspogromnacht. Nichts und niemand ist vergessen!“
Treffpunkt: 17 Uhr Königsplatz.
Den Aufruf und weitere Infos findet ihr auf der Seite der antifa nt
Nichts und niemand ist vergessen!

„Es war doch nur ein ganz kleines Hakenkreuz“ – Stellungnahme des Kafe Marat zu den Ereignissen am 5. Oktober

Am 5. Oktober fand im „Kafe Marat“, einem selbstverwalteten Zentrum in den Räumen des ehemaligen Tröpferlbades in München, ein Konzert statt. Im vergangenen Sommer sind 3 Genossinnen und Genossen bei der Räumung eines besetzten Hauses in München-Laim verhaftet worden und sie sitzen seitdem mit schweren Vorwürfen in Untersuchungshaft. Das Konzert wurde veranstaltet um Geld für Prozesskosten für die drei aufzutreiben. Im Laufe des Abends kam es zu Auseinandersetzungen zwischen einem Teil des Publikums auf der einen Seite, und anderen Gästen und Leuten vom Marat auf der anderen Seite. Wir, die verschiedenen im Marat aktiven Gruppen, wollen mit diesem Text unsere Sicht der Dinge darlegen, auch um Gerüchten vorzubeugen.

Women between the front lines

Im Mittwochskafe wird am 14.11 der Film „women between the front lines – voices from the women of kashmir“ (2006, 45 min, engl.) von: Assabah Khan, Ella von der Haide, Ali Vorbrugg gezeigt.
Anschliessen gibt es die Möglichkeit zur Diskussion mit zwei der FilmemacherInnen, Assabah Khan und Ali Vorbrugg.
Der Film
Der Dokumentarfilm portraitiert Frauen in Kaschmir, die sich aktiv mit der Situation von Frauen im Kontext von militärischer Besatzung und männlicher Dominanz in einer zunehmend islamisch geprägten Gesellschaft auseinandersetzen.
Noch immer gehört Kaschmir zu den am stärksten militarisierten Gebieten der Erde, noch immer gefährdet und bestimmt der Konflikt dort den Alltag der Menschen.
Menschenrechtsaktivistinnen und Journalistinnen sprechen über ihre Arbeit, bei der sie sich explizit für Frauenrechte einsetzen. Sie analysieren die Notwendigkeit struktureller Veränderungen und zeigen Wege, diese zu verwirklichen.
Der Film entstand in Kooperation von indischen und deutschen Filmemacher_innen.
Diskussion mit den Regisseur_innen:
Assabah Khan ist Journalistin und Menschenrechtsaktivistin. Sie lebt im von Indien verwalteten Teil Kaschmirs.
Ella von der Haide ist Videoaktivistin aus Deutschland und beschäftigt sich in ihren Filmen mit sozialen Bewegungen. www.ella-von-der-haide.de
Ali Vorbrugg ist Aktivist und Dokumentarfilmer. Er hat in Kaschmir gelebt und gearbeitet.
Siehe auch die homepage des Films, womenbetweenthefrontlines.wordpress.com
Eine Veranstaltung des AK Internationalismus, München.
Den Veranstaltungsflyer findet hier hier:Flyer 14.11