Do. 06.06.: Antifa-Café

Alles für alle – Revolution als Commonisierung (Jonna Klick)

Die sich zuspitzende Klimakrise macht es deutlich wie noch nie: Wir müssen die Notbremse ziehen. Wir müssen raus aus dem Kapitalismus. Doch je klarer diese Erkenntnis, desto auswegloser erscheint unsere Situation. Denn bisherige Wege, den Kapitalismus über den Staat zu bändigen oder zu überwinden, sind gescheitert. Deshalb sucht das Buch „alles für alle“ nach neuen Wegen in eine solidarische Gesellschaft. Bei Commons, in denen bereits heute selbstorganisiert jenseits von Markt und Staat Bedürfnisse verhandelt und befriedigt werden. Bei sozialen Bewegungen, die das Bestehende in Frage stellen und solidarische Beziehungen aufbauen. Und bei alltäglichen Kämpfen in Betrieben, Stadtteilen und Küchen, in denen Menschen sich dagegen auflehnen, dass ihr Leben von Kapital und Patriarchat bestimmt wird. Doch oft zerschellen diese Ansätze an der Totalität des Kapitalismus, in dem nicht Alles für Alle gilt, sondern Alle für die Kapitalakkumulation. Was bedeutet es also, Revolution nicht als Eroberung der Macht, sondern als Commonisierung der Welt zu begreifen?

Bar, Essen und Musik ab 20 Uhr, Vortrag: 20:30 Uhr

Mi. 05.06.: Hofkafe

Das Mittwochskafe erklärt den Sommer für eröffnet! Wir laden zum ersten Hofkafe des Jahres, mit Cocktailspecial, extra leckerem Essen und passender musikalischer Untermahlung. Kommt vorbei!
Offen ab 20 Uhr.
Bei schlechtem Wetter findet das ganze Spektakel drinnen statt.

Fr. 31.05. PowerPoint-Karaoke

  • Die PowerPoint-Karaoke ist ein unterhaltsames Spiel
  • Die Teilnehmenden muessen Praesentationen halten
  • Ungluecklicherweise haben sie die nie zuvor gesehen

Fr. 24.05.: sur l’eau + I Saw Daylight + Nörgel

sur l’eau (HC, München)
Sur l’eau heißen nach einem Aphorismus Adornos aus seinen „Reflexionen aus dem beschädigten Leben“, in dem er über die Vorstellung einer Gesellschaft spricht, die aus Freiheit Möglichkeiten ungenützt lässt, „anstatt unter irrem Zwang auf fremde Sterne einzustürmen.“ In der „auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen“ an die Stelle von Prozess, Tun, Erfüllen treten könnte. Die Band spielt eindringlichen, düsteren Post-Hardcore zwischen Resignation und Wut, zwischen Screamo und Emoviolence, zwischen Gefühlen und Saufen. Am 24.05. ist eure letzte Gelegenheit die Band live zu sehen, denn danach ist Schluss! Dafür habt ihr die Chance die neue EP
mit nach Hause zu nehmen.

I Saw Daylight (Hardcore, Ulm)
Heartcore mit viel Herzblut aus Ulm seit 2011. I Saw Daylight machen emotionalen Hardcore mit treibender Rythmik und viel Melodie.

Nörgel (HC-Punk, München)
2018 als „Münchens neue Hardcore-Hoffnung“ gestartet ist mittlerweile hoffentlich klar, was man schon damals hätte wissen können: es gibt keine Hoffnung.

Bar, Essen und Musik ab 20 Uhr, das Konzert startet gegen 21 Uhr.

Mi. 22.05.: Jukebox-Abend

Liebes Publikum, der Jukebox-Abend ist zurück. Er erstrahlt in neuem Glanz und passt sich der Zeit an. Wünscht euch einen Song. Wir haben fast alles da!

Dazu wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr.

Fr. 17.05.: Antifa-Café-Jubiläum

Im Jahr 2006 startete das Antifa-Café als monatliche Veranstaltung im Kafe Marat. Das ist mittlerweile 18 Jahre her und wir finden, das ist ein Grund zu feiern. Zum 18. Geburtstag erwarten euch eine Lesung mit Özge İnan, besonders tolles Essen, eine kleine Ausstellung, DJs, ein feministischer Büchertisch zum durchwühlen und mehr. Ab 20 Uhr öffnet das Kafe Marat die Tore, die Lesung beginnt  um 20:30 Uhr

Özge İnans Romandebüt „Natürlich kann man hier nicht leben“ erzählt entlang einer Familiengeschichte von Repression und Widerstand nach dem Militärputsch in der Türkei 1980, von politischer Migration, Wut, Liebe und Hoffnung.

In Kooperation mit dem Kurt Eisner Verein.

Mi. 15.05.: Subkulturen der 80er – Eine dreiteilige Reihe über Jugend- und Musikkulturen in Westdeutschland – Teil III

An drei Terminen widmet sich das Mittwochskafe historischen Subkulturen. Anhand von Filmzeugnissen gehen wir der Frage nach was Subkulturen ausmacht, welche Inhalte und Styles zum tragen kamen und was das Ganze mit Emanzipation zu tun hat und was davon heute noch Gültigkeit hat – oder nicht.

Der dritte Teil von 89 Porträtiert die (Thrash-) Metalszene im Ruhrgebiet, es geht um Alkohol, Gastarbeitergeschichte und Musik.

Dazu wie immer leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr.

Fr. 10.05.: El Mariachi + Ya/Nel

El Mariachi (Punk, Göttingen)
Zu El Mariachi muss man eigentlich nicht viel sagen: 1997 in Göttingen gegründet, haben sie das Feld von Bands wie Duesenjäger oder den frühen Turbostaat beackert und damit eine im DIY-Punk verwurzelte Subszene mitgeprägt, die sich durch ihre cleveren, gesellschaftskritischen Texte nicht nur musikalisch abgeboben hat. Das Markenzeichen der Band sind dynamisch-melancholische Punkrockhymnen, deren durchdachte, aber stets lebensnahe Lyrics, packen und im positiven Sinne auch irgendwie Emo sind. El Mariachi sind seit 2018 endlich wieder aktiv und umso mehr freuen wir uns auf den Abriss im Kafe.

Ya/Nel (Punk, München)
Das Line-up rundet die Punkband Ya/Nel aus München ab. Das Quartett kombiniert den Sound der 80er mit einer Dosis Wave und Texten, die Konventionen, Establishment und jede Art von Trends rücksichtslos aus dem Weg rempeln.

Bar, Essen und Musik ab 20 Uhr, das Konzert startet gegen 21 Uhr.