Do. 8.5.: Antifa-Café: Gegen die Resignifikation der Vergangenheit. Antifaschismus und Erinnerung 80 Jahre nach Kriegsende. (Nina Rabuza)

80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist das Erinnern an die nationalsozialistische Gewalt, den Terror in den Konzentrationslagern und die Shoah massiven Angriffen ausgesetzt. Zwar gehören die Banalisierung, Umdeutung oder Leugnung der nationalsozialistischen Verbrechen schon immer zum Repertoire extrem rechter Agitation. Mit dem Einzug der AfD in die Parlamente ist die geschichtspolitische Strategie einer Neuinterpretation der Vergangenheit jedoch in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Der rechte Kulturkampf kann dabei an verbreitete Ressentiments gegenüber dem Erinnern anknüpfen. Zugleich erweist sich die oft beschworene Brandmauer „gegen rechts“ der bürgerlichen Parteien als brüchig. Und auch in Teilen der politischen Linken steht die Präzedenzlosigkeit der Shoah immer wieder zur Disposition.
Der Vortrag beleuchtet aktuelle Tendenzen im Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland. Im Fokus steht dabei die Analyse der rechten Geschichtspolitik als Resignifikation der Vergangenheit, die politische Instrumentalisierung der Erinnerung an den Nationalsozialismus und die Frage, was antifaschistisches Erinnern heute bedeutet.

Bar, Essen und Musik ab 20 Uhr, der Vortrag startet um 20:30 Uhr

Mi. 30.04. ANCST + Bolzen

Am 30.04. wird es laut im Mittwochskafe! Es spielen:

ANCST

Blackened Metalcore / Death Metal with chunks of Grindcore & Crust thrown in the mix. Active since 2011 with tours all over Europe and the UK and a back catalog of over 28 releases that range from their trademark sound to experiments in raw black metal or dark ambient. DIY to the core – no gimmicks, no fancy-ass industry bullshit – just rage & blast beats.

https://linktr.ee/ancst

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Bolzen

Brachiales Zwei-Personen Fastcore-Geballer aus der Dachauer Nachbarschaft.

https://bolzenpunk.bandcamp.com/

 

Außerdem gibt es eine feministische Solibar in Raum2, Gutscheintausch, leckeres veganes Essen und kalte Getränke. Offen ab 20 Uhr, Konzert gegen 21 Uhr.

Sa. 26.4.: Soliparty

Solidarität statt Repression – Wer nicht tanzt, spürt seine Fesseln nicht!

Wenn wir für bessere und gerechtere Verhältnisse auf die Straße gehen, trifft das leider oft auf Widerstand – und nicht selten auf Repression. Neben Stress mit den Cops und der Staatsanwaltschaft fallen dabei auch immer wieder Kosten an – Kosten, die niemand alleine zahlen müssen soll. Genau deshalb brauchen wir eure Unterstützung!
Damit Genoss*innen, die sich für Veränderung stark machen und von Repression betroffen sind, nicht alleine dastehen, veranstaltet das Offene Antifa-Treffen München eine Soli-Party!
Feiert mit uns! Lasst uns die politische Tristesse für eine Nacht hinter uns lassen!
Damit alle eine gute Zeit haben können, gilt wie immer im Kafe Marat: Kein Platz für Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Queer- und Transfeindlichkeit sowie jede andere Form von Diskriminierung!

Eintritt auf Spendenbasis

Mi. 23.4.: Offenes Transpimalen für Pro Choice

Am 23. April werden in entspannter Atmosphäre Transpis und noch mehr für die feministischen Proteste gegen den „Marsch fürs Leben“ am 3.5. gebastelt.

Es ist alles vor Ort, damit ihr direkt loslegen könnt. Das einzige was vielleicht noch fehlt sind eure guten Ideen. Also kommt vorbei!

Musik, Essen und kühle Getränke stehen bereit. Es gibt Gutscheintausch und nochmal die Gelegenheit euch mit Stickern und Merch etc einzudecken.

Offen ist ab 20 Uhr.

Fr. 18.4. Spieleabend

Diesen Freitag ist Spieleabend: Vom Brett- zum Kartenspiel, vom Klassiker zum abstrusen Quatsch wird einiges bereit liegen, nehmt aber gern auch euer Lieblingsspiel mit.

Außerdem: Essen, Musik und kühle Getränke.

Offen ist ab 20 Uhr

Mi. 16.04. Zine-Release „Pick-Up-Artists auf den Mond“

Die Antisexistische Aktion München lädt zum Release ihres neuen Zines „Pick-Up-Artists auf den Mond“:
„Moment mal, ein Zine über sogenannte Pick-Up-Artists (PUAs) von der Antisexistischen Aktion München (asam) – gab es das nicht schon einmal? Richtig! Aber das ist nun schon vier Jahre her und weil PUAs seitdem nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwunden sind, hat asam das neue alte Zine komplett überarbeitet und ergänzt. Es ist zugegebenermaßen ein ekliges Thema, aber wir feiern trotzdem. Am 16.04. gibt asam im Rahmen einer Lesung im Kafe Marat Einblicke in die Inhalte und den Entstehungsprozess. Man munkelt, dass die ein oder andere übrig gebliebene Sektflasche von der Vernissage am Abend ihre Verwendung finden wird.“

Dazu wie immer Gutscheintausch, leckeres veganes Essen und kalte Getränke.
Offen ab 20 Uhr.

Mi. 9.3.: Live Jazz mit 1234trio

Das Mittwochskafe lädt zum Jazzkonzert! Es spielen:

1234trio (ehersojazz, München)
»1234trio machen möglich was sich viele wünschen, aber nur die wenigsten laut aussprechen: „Schon gern eher so Jazz, aber bitte ohne Saxophongedudel und Gesinge!“ Dafür mit Synthesizer und Effektgeräten.«

Dazu wie immer Gutscheintausch, leckeres veganes Essen und kalte Getränke.

Offen ab 20 Uhr, Konzert startet gegen 21 Uhr.

Fr. 4.4.: Knigge + Krust & Magdebored

Knigge + Krust (Punk, Köln)
„Obwohl sich das wortkarge Trio bestehend aus Drums, Bass und Gitarre in ihren 1-Zeilen-Songs für die deutsche Sprache entschieden hat, klingt das Ganze weder nach Turbostaat noch nach Chefdenker. Das schmeckt schon eher nach Hardcore-Punk amerikanischer Prägung mit einer feinen Prise Melodie. Hinzu kommt bestechend charmanter female/male-Wechselgesang. Zuvor hatten sich die Drei natürlich schon in anderen Bands versucht (z.B. Nein Nein Nein, Karate Disco, Koeter, Lhotse, Krautbomber) und tun dies weiterhin (z.B. Dr. Dosenbier, Anti Anti Anti, Hinüber). Knigge + Krust sind allerdings keine folkloristische Selbstaufwärmung. Vielmehr haben sie uns hier eine kochend heiße Suppe eingebrockt, die du mit uns auslöffeln solltest.“

Magdebored (Punk, Leipzig)
„Tolle Band, die nicht aus Magdeburg sondern aus dem Leipziger Osten kommt! Das Quartett serviert uns komplex strukturierte Post-Irgendwas Songs, die mal sperrig, mal noisig aber auf jeden Fall punkig daherkommen. Keine einfache Kost – aber das Leben ist ja auch nicht einfach!“

Bar, Essen und Bar ab 20 Uhr, das Konzert startet gegen 21:30 Uhr.

In Raum 2: Solibar für Pro Choice mit Drinks und feministischem Aufgelege.

Außerdem könnt ihr wieder Bargeld gegen Gutscheine tauschen um damit geflüchtete Menschen zu unterstützen.

Mi. 02.04. Das Land denen, die davon leben!

Vortrag & Diskussion mit: Ayala Ferreira von der brasilianischen Landlosenbewegung

 

**Ab 20:00 Uhr Küfa mit brasilianischen Schmankerln**

 

Ayala Ferreira, führende Aktivistin der brasilianischen Landlosenbewegung MST, reist als Gästin des Rosa-Luxemburg-Kongresses „Good Night Far Right“ nach Deutschland und kommt im Rahmen der Einladung des Kurt-Eisner-Vereins sowie des Ökumenischen Büros für Frieden und Gerechtigkeit nach Bayern.

Als Teil der Menschenrechtssektion von MST wird sie sich in ihrem Vortrag den Verbrechen und der Gewalt widmen, welcher Landlose und arme Bevölkerungsteile in Brasilien seitens Großgrundbesitz und Agrarindustrie ausgesetzt sind. Die Entwicklung in den ländlichen Regionen Brasiliens ist geprägt von der Konzentration von Grundbesitz in den Händen weniger und den Produktionsbedingungen der monokulturellen, Land verschlingenden Agrarindustrie.

MST kämpft seit langem gegen die brutale Gewalt gegen Arbeiter*innen, die bis hin zu Folter und Mord damit verbunden ist. MST steht für die Organisierung und Mobilisierung der betroffenen Vielen, die auf ihren in der brasilianischen Verfassung festgeschriebenen Grund- und Menschenrechte pochen.

Ayala Ferreira ist selbst Siedlerin der Agrarreform in der Siedlung „26 de Marzo“ in Marabá, im Bundesstaat Pará. Sie ist Pädagogin, seit 23 Jahren Mitglied der MST und arbeitet auf nationaler Ebene für diese NGO, und dort insbesondere in der Abteilung für Menschenrechte.

 

Eine Kooperationsveranstaltung des Kurt-Eisner-Vereins und dem Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit.

https://www.oeku-buero.de/alle-geplanten-veranstaltungen.html